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Stark geprägt von einem Aufenthalt im chinesischen Nanjing, beschreibt Britt Schwarz ihre Kunst als die Zerstörung des Perfekten, um in dem Unperfekten die wahre Schönheit zu offenbaren. Eine Vorgehensweise, die nicht immer auf Gegenliebe stößt. Unterlegt primär mit Fotoelementen und vollendet mit allen Finessen der Mixed-Media-Technik,verfremdet Britt Schwarz experimentell die Werke, sodass neue, ausdrucksstarke Bilder entstehen. Im Hauptteil ihres Pop-Art-Oeuvres schwingt eine subtile Ironie über die Glorifizierung des Sensationellen und des Offensichtlichen, z.B.: das ultimative Vanitas-Symbol, Damien Hirsts Totenschädel wird verspielt entgegenständlicht. David LaChapelles bildnerisches Gesamtereignis oszilliert zwischen kraftvoller Extravaganz und subtiler Kritik am Pop-Kapitalismus. Nobuyoshi Araki, Mika Ninagawa und Sarah Moon runden diese fotoinspirierte Serie ab. East meets West: Die Einflüsse Chinas bzw. Asiens sind in den anderen Werken nicht zu übersehen. Der allgegenwärtige Drache, also „The Dragon“, hat einen festen Platz in allen Werken von Britt Schwarz als Hommage an die Kultur, die einen Wendepunkt in ihrer Malkarriere eingeleitet hat. Trotz der zum Teil latent kritischen Untertöne wie beispielsweise in den Werken „Mao Culture Revolution“ und „Valley of the Dolls“ möchte Britt Schwarz doch keinen soziokulturellen Subtext in ihren Werken sehen. Sie unterwandert nichts, sie tut nur so. In der Werkreihe IKONEN hinterfragt Britt Schwarz die perfekt anmutende Hochglanzoberfläche der Medienwelt, des Showbiz und der Werbung. Sie rückt die Rolle der Frau in den Fokus und beschäftigt sich mit ihrer Mythen- und Ikonenbildung, die zugleich ein Dokument der jeweiligen Zeitepoche darstellt.

 

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