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Movements | Eberhard Bitter, Nicolai Huch, Adgang Forbudt | Ausstellung: 11.08. – 14.09.2017

Vernissage: 11.08.2017 um 18:30h

Eberhard BitterDer Mensch steht im Mittelpunkt der Malerei von Eberhard Bitter. Bildfüllend, ja zum Teil das Bildformat sprengend, rückt er den Menschen ins Zentrum. Er verzichtet hier doch auf eine Lokalisierung, eine Verortung der Figur in eine bestimmte Umgebung oder Landschaftsszene. Er konzentriert sein Augenmerk völlig auf das Individuum, das dem Betrachter in der Regel nackt und ungeschminkt gegenübertritt. 

Dazu wird die Leinwand von Eberhard Bitter zunächst mit einem farbigen Malgrund überzogen. Schattierungen und Malspuren werden hier nur behutsam eingesetzt. Aus diesem Fond scheinen sich dann die Figuren hervorzuschälen, ja zwingend hervorzubrechen. Sie sind plastisch wie Skulpturen angelegt und erinnern an anatomische Studien menschlicher Körper. Sie schaffen Raum durch ihre Nahansichtigkeit oder Variationen mehrdimensionaler Ansichten. Dies gilt gleichermaßen für die Einzelfiguren wie auch für Paare oder Figurengruppen.

 

Nicolai Huch | Nicolai Huch, geboren in Bielefeld,  studierte von 2004 bis 2009 in den Klassen von Prof. Dieter Hacker und Prof Valérie Favre an der UdK Berlin Bildende Kunst. Sein Studium beendete er 2009 als Meisterschüler in der Klasse von Prof. Valérie Favre. Heute lebt und arbeitet er in Berlin.

Die Ölbilder, aber besonders auch die großformatigen Zeichnungen Nicolai Huchs verdichten die zivilisatorischen Schrecken, mit denen wir uns von Anbeginn herumschlagen müssen: Gewalt, Machtgier, Korruption, Lüge,  Einsamkeit und Angst. Der Mut für die schonungslose Offenlegung und das Ansprechen dieser Themen zeigt, dass die Hoffnung nicht aufgegeben ist.

Die ‚Fast Faces‘, eine Reihe kleinformatiger Ölbilder, entstanden in den Jahren 2008 bis 2015. Jedes ein Portrait das keines sein will. Vor lauter Hektik verlieren wir den Blick auf das Wesentliche. ‚Wer bin ich und was ist Identität ?‘ fragen die Fast Faces den Betrachter.

Huchs Erzählungen lösen sich nicht auf, sie provozieren vielmehr den Beginn einer Geschichte, die das Publikum zu Ende denken muss.

 

Adgang Forbudt – Künstlerkollektiv Jesper Hintze & Ida JasAdgang Forbudt wurde im Jahr 2012 gegründet, als sie als Freunde die Idee hatten, ein gemeinsames Projekt zu starten. So wurde aus dem Künstlerduo das Künstlerkollektiv Adgang Forbudt realisiert. Ida malt Abstrakt auf Leinwand und Jesper geht dann in das Werk mit eine Mischung aus Figurative und Street Art Kunst. 

Sie haben sich entschieden, das Kollektiv Adgang Forbudt („No Trespassing“) zu nennen, ein humorvoller Kommentar auf eine schnell wachsende Gesellschaft mit grossen Klassenunterschieden. Das laufendes Thema ist die utopische, machtlose, marginale Gemeinschaft, die auf ökonomischen Maßnahmen und nicht auf Lebensbedingungen basiert ist.

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